Organisation
An der Spitze des Rechnungshofes steht der Präsident. Der Rechnungshof ist monokratisch organisiert, Arbeit und Wirksamkeit des Rechnungshofes hängen vom Präsidenten ab, er trägt die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen.
Mit Wirksamkeit vom 1. September 2010 hat sich der RH eine neue Organisation gegeben, die aufgrund der Neupositionierung und entsprechend den strategischen Zielsetzungen entwickelt wurde.
Der Rechnungshof ist nun in 5 Sektionen und 35 spezialisierte Prüfungs- bzw. Fachabteilungen mit unterschiedlichen Leistungsbereichen organisiert. Um themenbezogene sowie vernetzte Arbeits- und Prüfungsweisen zu unterstützen, werden verwandte Aufgaben und Prüfungsbereiche in einer Sektion zusammengefasst.
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Präsident
Dr. Josef Moser
Kabinett
Dr. Robert Sattler
Sektion 1
RH-Infrastruktur/Prüfungssupport
Mag. Helga Berger
Cluster A; RH-Infrastruktur/Entwicklung
1A1, Budget und Infrastruktur
Dr. Walter Sommerauer
1A2, Personalverwaltung
Dr. Peter Zach
1A3, Planung/Entwicklung
Mag. Liane Stangl
1A4, IT-Infrastruktur
Ing. Norbert Neumann
Cluster B; Prüfungssupport
1B1, Redaktion
Dr. Leopold Mayr
1B2, Kommunikation und Verbindungsdienst
Dr. Leopold Mayr
1B3, Internationale Beziehungen, Generalsekretariat INTOSAI
Dr. Robert Sattler
Sektion 2
Staat/Wirtschaft
N.N.
Cluster A; Recht/Sicherheit/Verwaltungsreform
2A1, Äußeres/Verteidigung
Mag. Günther Schlicker
2A2, Justiz/Inneres
Mag. Wolfgang Raschendorfer
2A3, Bundesverwaltung
Dr. Helmut Berger
2A4, Personal-/IT-Prüfung
DDDr. Bruno Walter
Cluster B; Wirtschaft
2B1, Rechtsangelegenheiten
Mag. Markus Böheimer
2B2, Kunst/Kultur/Medien
Dr. Werner Scheibenpflug
2B3, Umfassender Umweltschutz/Land- und Forstwirtschaft
Dr. Heinrich Lang
Sektion 3
Länder/Gemeinden/Daseinsvorsorge
Mag. Viktor Cypris
Cluster A; Länder/Gemeinden/Finanzausgleich
3A1, Finanzausgleich/Finanzströme
Dr. Helga Kraus
3A2, Verwaltung Länder/Gemeinden
Mag. Dr. Friedrich Reisinger
3A3, Daseinsvorsorge Länder/Gemeinden
DI Mag. Dr. Barbara König
3A4, Beteiligungen/ausgegliederte Leistungen Länder/Gemeinden
DI Bernhard Kratschmer
Cluster B; Gesundheit/Soziales
3B1, Krankenanstalten
Dr. Martin Bartos
3B2, Gesundheit
Mag. Josefine Gruber
3B3, Soziales, Sozialversicherung
Mag. Alfred Moravec
Sektion 4
Bildung/Wissenschaft/Infrastruktur
Mag. Wolfgang Wiklicky
F41, Fachexperte für Internationale Prüfungsmandate, Jahresabschlussprüfungenbetreffend Internationale Organisationen
MR Mag. Dr.rer.soc.oec. Kar Jaros
Cluster A; Bildung/Wissenschaft
4A1, Bildung
Dr. Anna Rossoll
4A2, EU-Finanzen
Mag. Margit Spindelegger
4A3, Wissenschaft
Mag. Michael Wais
4A4, Forschung
Mag. Georg Plepelits
Cluster B; Infrastruktur
4B1, Verkehrswesen
Dr. Claudia Kroneder-Partisch
4B2, Bauangelegenheiten
Dr. Friedrich Pammer
4B3, Infrastruktur/Planung
Mag. Paul Haida
Sektion 5
Finanzen/Nachhaltigkeit
Mag. Oskar Herics
5F1, Fachexpertin für Einkommenserhebung und Einkommensberichte
Andrea Hruby
Cluster A; Finanzen/Grundsatzangelegenheiten
5A1, Banken/Finanzmanagement
Dr. Christian Grüner
5A2, Abschlussprüfungen
Mag. Günther Bauer, MBA
5A3, Abgaben
Dr. Gerhard Steininger
5A4, Volkswirtschaft
Dr. Elisabeth Dearing
Cluster B; EU/Nachhaltigkeit
5B1, Beteiligungen des Bundes/Energie/Post/Telekommunikation
Mag. Manfred Arthold
5B2, Immobilien/Wohnbau
Dr. Josef Pitschko
5B3, Wirtschaft/Arbeitsmarkt
Mag. Bruno Egermann
Barrierefreier Zugang
Nach § 8 Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz verpflichtet sich der Bund, geeignete und konkret erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zu seinen Leistungen und Angeboten zu ermöglichen. Dazu wurde ein Plan zum Abbau baulicher Barrieren für die von ihm genutzten Gebäude erstellt (Etappenplan Bundesbauten).
Alle Bundesministerien, der Präsident bzw. die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes, des Verwaltungsgerichtshofes, des Rechnungshofes, des Nationalrates und des Bundesrates sowie die Volksanwaltschaft haben den für ihren Zuständigkeitsbereich bis 31. Dezember 2010 zu erstellenden Teiletappenplan auf ihrer Homepage kundzumachen. Ist dies erfolgt, liegt eine mittelbare Diskriminierung nur vor, soweit die Beseitigung der Barrieren in diesem Teiletappenplan vorgesehen ist und bis zum 31. Dezember 2019 noch nicht umgesetzt wurde.
Der Rechnungshof legt großen Wert darauf, dass alle Menschen im Rechungshof eine Ansprechstelle finden sowie dass für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende barrierefreie Einrichtungen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund achtet der Rechnungshof auch bei baulichen Maßnahmen besonders auf eine behindertengerechte Ausstattung.
Durch die 2009 fertig gestellte Sanierung des Amtsgebäudes des Rechnungshofes konnte die weitgehende Barrierefreiheit bereits hergestellt werden. Der Rechnungshof hat unter anderem niedrig gesetzte Bedienungstableaus im Eingangsbereich und in den Personenaufzügen, Brailleschrift und akustische Positionsansagen in den Personenaufzügen sowie gesonderte motorbetriebene Gehtüren für Behinderte in den Geschoßen eingebaut. Sanitäranlagen sind in allen 13 vom Rechnungshof genutzten Geschoßen behindertengerecht ausgestattet. Flucht- und Evakuierungspläne nehmen auf behinderte Personen besonders Bedacht. Der Rechnungshof ist mit den gesetzten Maßnahmen zum Abbau baulicher Barrieren im Amtsgebäude des Rechnungshofes seinen Verpflichtungen nachgekommen.





