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Nachfrageverfahren

Der Rechnungshof evaluiert generell seine Leistungen und Wirkungen. Dazu hat er ein völlig neues System der Wirkungskontrolle entwickelt. In einer ersten Stufe werden die im Vorjahr in den Berichten vom Rechnungshof ausgesprochenen Empfehlungen einem Nachfrageverfahren unterzogen, d.h. es wird bei den überprüften Stellen nachgefragt, wie es mit der Umsetzung der Empfehlungen steht.

Die Ergebnisse des Nachfrageverfahrens werden in den Tätigkeitsberichten auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene veröffentlicht. Sie sind aber auch die Grundlage für die zweite Stufe der Wirkungskontrolle, die "Follow-up-Überprüfungen", dem stärksten Instrument der Wirkungskontrolle. In "Follow-up-Überprüfungen" vor Ort überprüft der Rechnungshof die tatsächliche Umsetzung der zugesagten Maßnahmen der Empfehlungen. Diese Wirkungskontrolle ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit der Finanzkontrolle, weil sie den Wert der Prüfungstätigkeit erhöht und die Wirksamkeit der Empfehlungen verstärkt.