ÖBB–Unternehmensgruppe: Mobiltelefonausrüstung und Mobiltelefonbeschaffung

Themen: IT und Kommunikation, Verkehr
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Kurzfassung

Die ÖBB–Infrastrukturgesellschaften investierten in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt 4,36 Mill. EUR in die Verbesserung des Mobilfunkempfangs. Dennoch war eine im Wesentlichen unterbrechungsfreie Nutzung des Mobiltelefons nur in einem kleinen Abschnitt des Bahnnetzes (300 km im Streckenabschnitt Wien – Salzburg) und für das Netz eines Mobilfunkbetreibers gewährleistet.
Eine Strategie zur Nutzung von Telekommunikationsdienstleistungen innerhalb der ÖBB–Unternehmensgruppe und eine systematische Auseinandersetzung mit der Frage des Einsatzes von Mobiltelefonen fehlten. Die ÖBB–Unternehmens gruppe hielt zu lange an einem Mobilfunkvertrag fest, dessen Konditionen nicht mehr der aktuellen Marktsituation entsprachen.
Bei der Ausschreibung von Mobilfunkleistungen nahmen die ÖBB–Infrastruktur Betrieb Aktiengesellschaft und die ÖBB–Traktion Gesellschaft mbH ihre Vergabe entscheidungen zweimal aufgrund von Einsprüchen der Bieter beim Bundesvergabeamt zurück und widerriefen schließlich die gesamte Ausschreibung, weil die ÖBB–Unternehmensgruppe zwischenzeitlich eine konzerneinheitliche Vorgehensweise präferierte.

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