Finanzierungsinstrumente der Gebietskörperschaften mit Schwerpunkt Land Steiermark
Kurzfassung
ALLGEMEINER TEIL
Die Strategien des Schulden- und des Veranlagungsmanagements der überprüften Gebietskörperschaften waren unterschiedlich ausgeprägt und geregelt. Dies zeigte sich sowohl bei der Zinsstruktur der Finanzschulden als auch hinsichtlich des Ausmaßes an Fremdwährungsverbindlichkeiten und der Inanspruchnahme von Derivativgeschäften sowie bei den Veranlagungen. Das Risikomanagement war in den überprüften Gebietskörperschaften nicht durchgängig professionell aufgebaut bzw. eingesetzt.
FINANZIERUNGSMANAGEMENT DES LANDES STEIERMARK
Das Land Steiermark finanzierte sich im überprüften Zeitraum zur Gänze durch variabel verzinste Darlehen und Barvorlagen in heimischer und fremder Währung. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der Fremdwährungsfinanzierungen konnte sich das Land günstig finanzieren. Diesem Finanzierungsvorteil stand ein hohes Zinsänderungs- und Wechselkursrisiko gegenüber. Das Land Steiermark führte im überprüften Zeitraum keine Risikobewertungen des Portfolios durch und war daher nicht ausreichend über das bestehende Risiko seiner Finanzierungen informiert.




