Wiener Erklärung
Internationales Symposium über die Stärkung der weltweiten öffentlichen Finanzkontrolle - Juni 2006
Das Erdbeben und die darauf folgende Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 ist eine der schlimmsten und unfassbarsten Naturkatastrophen seit Menschengedenken, die uns alle tief getroffen hat. Eine Katastrophe diesen Ausmaßes - mit Tausenden Opfern unter den Einheimischen ebenso wie unter ausländischen Touristen -, der unerwartete Ausbruch der Naturgewalten, die völlige Verheerung einstmals blühender Landstriche und traumhaft schöner Strände in den Anrainerstaaten des Indischen Ozeans sowie ohnehin schon verarmter Dorfgemeinschaften und die schockierenden Bilder von Leid und Zerstörung haben in aller Welt große Erschütterung und Mitgefühl mit den Betroffenen ausgelöst.
Die Auswirkungen der Globalisierung und des internationalen Tourismus, prekäre Lebensräume gepaart mit der Unvorhersehbarkeit derartiger Naturkatastrophen sowie vor allem das Fehlen adäquater Warnsysteme, durch die die Zahl der Opfer wesentlich hätte verringert werden können, haben die verheerenden Folgen der Zerstörungen noch verschlimmert. Die öffentliche Reaktion auf die Katastrophe war beispiellos: Die Bevölkerung, die staatlichen Institutionen der industrialisierten Welt und internationale Organisationen erwiesen ihre Anteilnahme und Hilfsbereitschaft. Damit trat ein positiver Aspekt der Globalisierung zu Tage; Menschen von überall auf der Welt haben ihre persönliche Betroffenheit durch Hilfeleistungen unmittelbar zum Ausdruck gebracht, ungeachtet der so genannten „Ermüdungserscheinungen“ gegenüber der Entwicklungszusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Dies zeigt, dass die Menschen an den grundlegenden Lebensbedingungen ihrer Mitmenschen durchaus Anteil zu nehmen bereit sind.

Die Auswirkungen der Globalisierung und des internationalen Tourismus, prekäre Lebensräume gepaart mit der Unvorhersehbarkeit derartiger Naturkatastrophen sowie vor allem das Fehlen adäquater Warnsysteme, durch die die Zahl der Opfer wesentlich hätte verringert werden können, haben die verheerenden Folgen der Zerstörungen noch verschlimmert. Die öffentliche Reaktion auf die Katastrophe war beispiellos: Die Bevölkerung, die staatlichen Institutionen der industrialisierten Welt und internationale Organisationen erwiesen ihre Anteilnahme und Hilfsbereitschaft. Damit trat ein positiver Aspekt der Globalisierung zu Tage; Menschen von überall auf der Welt haben ihre persönliche Betroffenheit durch Hilfeleistungen unmittelbar zum Ausdruck gebracht, ungeachtet der so genannten „Ermüdungserscheinungen“ gegenüber der Entwicklungszusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Dies zeigt, dass die Menschen an den grundlegenden Lebensbedingungen ihrer Mitmenschen durchaus Anteil zu nehmen bereit sind.
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