Präsidentin Prammer als INTOSAI-Fan

INTOSAI-Vorsitzender Arturo González de Aragón dankte der Präsidentin für ihre "unermüdliche Unterstützung” und für die Einladung. Er bezeichnete die INTOSAI als "große Schule“ für alle Präsidenten und deren Mitarbeitern in den obersten Kontrollbehörden. Er, Aragón, selbst habe gelernt, "dass jede oberste Kontrollbehörde der Spiegel und das Gewissen der Gesellschaft ist“. Und er zitierte Sokrates, der gemeint habe, die Gerechtigkeit müsse in den Herzen der Menschen verankert sein.
Der Generalsekretär der INTOSAI, RH-Präsident Josef Moser, zog ein Resümee über die 58. Präsidialtagung, die heute, Freitag, im Austria Center beendet wird. Die Beschlüsse dieses Treffen würden zu einer weiteren weltweiten Stärkung der Finanzkontrolle führen. So sei als Reaktion auf die internationale Finanzkrise eine Task-Force eingerichtet worden. Diese soll prüfen, welchen Beitrag die Finanzkontrolle in den einzelnen Staaten zur Bewältigung der Krise leisten könne. Schließlich müsse alles unternommen werden, damit "die Bankenkrise nicht zu einer Staatskrise wird“. Die INTOSAI werde künftig noch intensiver mit anderen internationalen Organisationen – wie UNO, Weltbank oder OECD – zusammenarbeiten. Angestrebt werde, dass die Erklärungen von Lima und Mexiko in eine UN-Resolution aufgenommen werden. Weiters seien bei dem Treffen erste Schritte gesetzt worden, um die interne und externe Kommunikation der INTOSAI zu stärken.
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