Bundespräsident Dr. Heinz Fischer würdigt Arbeit des Rechnungshofes

An die 130 Mitarbeiter hießen am Mittwoch, dem 2. Dezember 2009, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im RH willkommen. Nachdem sich Fischer interessiert alte RH-Berichte im Besucherzentrum angeschaut hatte, verwies er in seiner humorvollen Rede auf die wechselhafte Geschichte der Institution und ihrer Vorläufer. Kompetenzen wären ihr genommen, dann wieder gegeben worden. Nur manche Themen, seien gleich geblieben. So ließen sich in heutigen ÖBB-Berichten durchaus Parallelen zu Berichten über die Eisenbahngesellschaften zu Zeiten der Monarchie finden. „Bundesbahnberichte haben es immer schon in sich gehabt.“
Der Bundespräsident betonte, es sei ihm bewusst, dass die Mitarbeiter des Rechnungshofes über ihre Arbeit als Prüfer in Österreich hinaus auch in der internationalen Familie der Kontrollorgane eine wichtige Rolle spielten.
In den letzten Jahrzehnten hätte sich die Politik zu Verbesserungen durchringen können, wie z.B. dass der RH-Präsident seit 1979 Rederecht im Nationalrat hat. Lacher erntete der Bundespräsident, als er die Rechnungshofpräsidenten als „langlebig“ bezeichnete, was ihr Berufsleben betrifft. Sie amtierten in etwa gleich lang wie Päpste, „und das soll was heißen.“
RH-Präsident Dr. Josef Moser dankte dem Bundespräsidenten für die langjährige Unterstützung der Finanzkontrolle im Interesse gerechter Verteilung öffentlicher Mittel. Fischer sei für den RH immer schon ein “verlässlicher Parrtner und Weggefährte gewesen, auf den man sich verlassen kann.”

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